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10.09.2021

Meditation für Anfänger: 3 Tipps wie Du Dir den Anfang erleichterst.

Schließe für einen kurzen Moment deine Augen. Atme einmal tief ein und aus. Stelle dir vor du bist an deinem Lieblingsort, was siehst du? Was fühlst du? Welche Farben, welche Landschaft, Menschen oder Tiere zeigen sich dir? 

Lege deine rechte Hand aufs Herz, und spüre das Gefühl von Glück auf deinem Brustkorb. Öffne langsam wieder deine Augen und nehme das Gefühl mit in den Tag. Eine kurze Meditations-Pause, 3-Minuten reichen schon aus um den Geist wieder in den Moment zu holen. Warum ist Meditation so „schwer“ und warum fällt es einem so schwer damit erst anzufangen? 

Ich unterstütze viele Menschen dabei eine Meditations-Praxis aufzubauen. Das hört sich erstmal nach viel Arbeit an, ist es aber gar nicht. Der häufigste Grund, der die meisten daran hindert, mit dem Meditieren anzufangen, sind ihre eigenen Vorurteile, z.B. „Ich kann nicht nichts denken“, oder „Ich kann nicht ruhig sitzen“ oder „Sowas kann ich nicht“. Es ist wichtig zu wissen das es jeder kann und das Meditieren für jeden anders aussehen kann. Man hat dieses Bild im Kopf, ein leicht lächelnder Mensch im Schneidersitz der friedvoll eine Stunde so sitzen kann und nur dann ist es wahre Meditation. Falsch! Eine Dusche, ein Spaziergang, ein paar bewusste Atemzüge - das Alles ist genauso meditativ. Die erste Blockade wäre hiermit gelöst, nur wie starte ich jetzt eine Praxis?

Folgende Punkte sind zu beachten:

1. Fange klein an
Jeden zweiten Tag 3 Minuten eine Woche lang. Mehr muss es nicht sein um ein Gefühl dafür zu bekommen regelmäßig zu meditieren. Suche Dir eine Zeit aus indem Du es einbauen kannst 3 Minuten nichts bestimmtes zu tun und einfach nur zu atmen. Suche Dir hierfür einen bestimmten Platz aus, das kann zu Hause oder auch im Büro sein. Stelle dir eine Erinnerung auf deinem Handy ein und es kann los gehen. 

2. Lasse dich von deinen Gedanken nicht beeindrucken
Viele meiner Klienten berichten mir vom Gedankenkarusell, wenn sie meditieren und sie dann schnell entmutigt sind und aufhören, weil meistens die Gedanken sehr unangenehm sind. Zum einen ist es ein Missverständnis, dass man beim Meditieren „nicht“ denkt. Das ist nämlich unmöglich, das Gehirn bleibt weiter aktiv und hat zu tun. Was bei der Meditation daher wichtig ist, ist das man seine Gedanken bewusst lenkt. Fange mit einer geleitenden Meditation mit einem youtube video oder einer App an, oder gehen an Deinen Lieblingsort wie die Übung am Anfang. So machst du Dir den Anfang leichter. 

3. Du musst nicht sitzen
Meditieren geht auch im Stehen, beim Duschen, Gärtnern, Laufen, Zähneputzen, Kochen, Basteln, Malen, usw. Wichtig ist das du es bewusst machst. 3 Minuten bewusst gelaufen, den Boden unter den Füßen spüren. 3 Minuten bewusst duschen, stelle Dir vor, das Wasser spült alle Sorgen und Gedanken Deinen Körper runter oder 3 Minuten bewusst malen, nehme die Farben war, die Du gewählt hast.

Ich hoffe, meine Tipps sind für Dich hilfreich und wünsche Dir gute Gedanken, beim Meditieren und für Deinen Alltag. 

Deine Selina

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